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e-connected - Initiative für Elektromobilität und nachhaltige Energieversorgung

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Innovativ und nachhaltig mobil

© Pixabay/Felix Brönnimann Im Rahmen des Österreichischen Vorsitzes der Alpenkonvention und unter dem Dach des Internationalen Jahres zu „Nachhaltigem Tourismus für Entwicklung“ fand am 19. Oktober 2017 der alpenweite Tourismus-Mobilitätstag in Werfenweng, Salzburg, statt. Auf Einladung des Bundesministeriums für Wissenschaft, Forschung und Wirtschaft (BMWFW), des Bundesministeriums für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft (BMLFUW), das derzeit den Vorsitz in der Alpenkonvention führt, und des Bundesministerium für Verkehr, Innovation und Technologie (bmvit) sowie dem diesjährigen Mitveranstalter, dem Schweizer Bundesamt für Raumentwicklung (ARE), diskutierten mehr als 150 Teilnehmer/innen aus den Bereichen Tourismus, Verkehr und Umwelt über die aktuellen und künftigen Herausforderungen von Mobilität im Alpenraum und mögliche nachhaltige Mobilitätslösungen für Tourismusdestinationen.

„Urlaub ohne Auto - ein Trend aus den Ballungsräumen, der sich durch die veränderten Mobilitätsbedürfnisse der Gäste immer stärker in den Urlaubsregionen bemerkbar macht. Um speziell unsere alpinen Tourismusdestinationen fit für die Bewältigung dieses neuen Trends sowie des steigenden Gästezuwachses zu machen, sind attraktive und innovative Mobilitätslösungen vor Ort für den nachhaltigen Erfolg von zentraler Bedeutung. Dabei zeigt sich, dass praktikable Lösungsansätze nur in enger Kooperation und durch Vernetzung aller Beteiligten - auch über Grenzen hinweg - zu finden sind", betont Wirtschafts- und Tourismusminister Harald Mahrer. 
 
„Stundenlanger Stau, überlaufene Raststätten oder verschneite Straßen - der Start in den Urlaub kann manchmal ganz schön anstrengend sein. Durch leicht erreichbare Bahnhöfe, gute Verbindungen und kurze Intervalle schaffen wir ein attraktives Angebot auf der Schiene und machen so das Reisen rascher, bequemer und sicherer. Und wir bauen die E-Tankstellen flächendeckend in ganz Österreich aus und sorgen dafür, dass Elektromobilität auch außerhalb der Städte alltagstauglich, zuverlässig und vor allem umweltfreundlich wird“, sagt Infrastrukturminister Jörg Leichtfried.  

„Nur wenn wir entschlossen zusammenarbeiten, können wir dem Klimawandel und seinen Folgen erfolgreich entgegentreten. Doch es bleibt nicht mehr viel Zeit: In den kommenden 30 Jahren müssen wir den Umstieg auf einen fossilfreien Verkehr schaffen. Der Tourismus zeigt mit mehr als 800 klimaaktiv mobil Förderprojekten schon heute, wie die Mobilitätswende funktioniert. Mit klimafreundlichen Mobilitätsmaßnahmen spart der Sektor jährlich bereits 83.000 Tonnen CO2 ein. Die Tourismusbranche übernimmt eine Vorreiterrolle und zeigt, was nachhaltige Maßnahmen möglich machen“, so Umweltminister Andrä Rupprechter. Nach einer Keynote zur „Touristischen Mobilität von morgen“ wurden in drei Panels zu den Themen „Im Portrait: nachhaltig mobile Tourismusgemeinde“, „Zug um Zug - Bahnreisen im Alpenraum“ und „Gästekarten machen mobil“ Beispiele aus sieben Alpenländern präsentiert sowie Fragen zur Bildung von Partnerschaften, Finanzierung und Erfahrungen beantwortet. Mit der Präsentation von „SchweizMobil - dem Netzwerk für Langsamverkehr“ wurde dann noch ein ganzheitliches Projekt vorgestellt und die Tirol Werbung zeigte mit ihrem „Mobilitätscoach Tirol“ noch einen Weg zur Bewusstseinsbildung von Tourismusverbänden und Vermietern. 20.10.2017