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Presseaussendung 3.5.2012

VLOTTE zieht erfolgreich Bilanz E-Mobilität in Vorarlberg auf dem richtigen Weg

Viel Lob von Seiten des Lebensministeriums, des österreichischen Klima- und Energiefonds und des Landes für Betreiber illwerke vkw und Partner des Vorarlberger E-Mobilitätsprojekts VLOTTE / Bundesminister DI Berlakovich betont „enorme Pionierarbeit“ / VLOTTE auch weiterhin „Drehscheibe“ für Elektromobilität in Vorarlberg. / Erlebnis Mobilität – VLOTTE-Aktionstag für die ganze Familie am Samstag, den 5. Mai 2012.
 
Bregenz 03.05.2012: Mit dem Zuschlag für eine Förderung über 4,7 Millionen Euro des österreichischen Klima- und Energiefonds Ende 2008, wurde Vorarlberg mit dem Projekt VLOTTE zu Österreichs erster Modellregion zur Einführung und Erprobung der Elektromobilität. Drei Jahre später kann erfolgreich bilanziert werden: Innerhalb von kurzer Zeit entwickelte sich Vorarlberg mit VLOTTE zu einer der größten Modellregionen Europas. Im Rahmen einer Pressekonferenz am heutigen Donnerstag, den 3. Mai 2012, zogen die Verantwortlichen Bilanz und kündigten die Weiterführung von VLOTTE an.
Das Ziel ist klar definiert: Mit dem vom Landtag einstimmig beschlossenen Maßnahmenplan "Schritt für Schritt zur Energieautonomie in Vorarlberg" ist der Weg in den kommenden Jahren bis 2020 abgesteckt, nun geht es in die Phase der konkreten Umsetzung, erklärt Landesstatthalter Karlheinz Rüdisser.
Der Maßnahmenplan beschreibt eine breite Themenpalette von Energieeffizienz in Gebäuden und dem Ausbau erneuerbarer Energieträger bis zu Mobilität und Industrie. In all diesen Bereichen werden – mit Zeithorizont 2020 – klare Vorgaben gemacht und ambitionierte Ziele gesetzt. So soll beispielsweise bei den Gebäuden eine anhaltende Sanierungsrate von drei Prozent und damit eine Reduzierung des Energieverbrauchs für Raumwärme um durchschnittlich 20 Prozent erreicht werden. Die produzierende Industrie bekennt sich dazu, eine jährliche Effizienzsteigerung um ein Prozent zu erzielen. Bei den erneuerbaren Energieträgern sollen unter anderem bis 2020 zusätzlich 35 GWh Strom aus Fotovoltaik erzeugt werden und in Sachen Mobilität soll der Fahrradanteil von 15 auf 20 Prozent der kurzen und mittleren Wege (0 bis 10 km) gesteigert werden. Die Nutzung bzw. der Umstieg auf Elektroautos soll durch weitere Verbesserungen in der Infrastruktur und durch Pakete zur Nutzung von Ökostrom zum Betrieb der Fahrzeuge vorangetrieben werden.
 
Erste Modellregion mit „enormer Pionierarbeit“
„Elektromobilität mit Strom aus erneuerbaren Energien ist eine vielversprechende Lösung für zukunftsfähige, klimaschonende Mobilität. Das Lebensministerium fördert deshalb Fuhrparkumstellungen auf Elektrofahrzeuge, E-Ladestationen und Modellregionen für E-Mobilität mit erneuerbaren Energien im Rahmen des Förderprogramms klima:aktiv mobil und des Klima- und Energiefonds. Das erfolgreiche VLOTTE-Projekt unter Leitung von illwerke vkw mit zahlreichen Partnern in Vorarlberg hat als erste Modellregion enorme Pionierarbeit für die Anwendung der Elektromobilität in der Praxis und den Nachweis der Alltagstauglichkeit geleistet. Diese wertvollen Praxiserfahrungen sind für die weitere Entwicklung und breite Einführung der E-Mobilität in Österreich von großem Nutzen. Ich wünsche dem Projekt VLOTTE weiterhin viel Erfolg und gute Zusammenarbeit bei der weiteren Entwicklung der E-Mobilität in Vorarlberg“, so Umweltminister DI Nikolaus Berlakovich in seinen Grußworten ins Ländle.
 
Acht Modellregionen in Österreich
„Im Verkehrsbereich steigen die Treibhausgasemissionen in Österreich stetig an. Gleichzeitig geben ambitionierte Klimaziele den Weg vor: Die verkehrsbedingten Emissionen sollen laut ‚Weißbuch Verkehr‘ bis 2050 um 60 Prozent reduziert werden. Der Klima- und Energiefonds geht hier sogar noch einen Schritt weiter. Bis 2050 muss der Verkehr frei von Treibhausgasen sein – nur so kann dem Klimawandel entgegen gewirkt werden und Energie leistbar bleiben. Daher fördert der Klima- und Energiefonds seit seiner Gründung 2007 intelligente Verkehrskonzepte und klimaverträgliche Mobilität – mit insgesamt 193 Millionen Euro. Und dabei geht es uns nicht um kosmetische Maßnahmen, sondern um den kompletten Umbau des Mobilitätssystems.
Wie dieses aussehen kann, testen wir in mittlerweile acht Modellregionen E-Mobilität. VLOTTE, die erste Modellregion, ist dabei unser E-Flaggschiff: Breit aufgestellt, stark in der Umsetzung, innovativ im Einsatz.
VLOTTE zeigt, wie die Mobilitätszukunft aussehen kann – und dient dabei schon weit über Österreichs Grenzen als Vorbild. Darauf sind wir stolz und freuen uns über den erfolgreichen Weg, den Vorarlberg hier fährt“, so der Geschäftsführer des Klimafonds, DI Ingmar Höbarth.
 
VLOTTE liefert schlagkräftige Argumente für Elektromobilität
„2.750 Gigawattstunden Energie – das entspricht rund einem Drittel des Gesamtenergieverbrauchs – wurden im Jahr 2010 alleine in Form von Treibstoffen für Kraftfahrzeuge in Vorarlberg verbraucht. An dieser Zahl sieht man das enorme Energieeinsparungspotenzial, das ein Umstieg auf effizientere Technologien mit sich bringen könnte“, so illwerke vkw-Vorstandsvorsitzender Dr. Ludwig Summer. Einen wesentlichen Beitrag könne dazu die Elektromobilität leisten – wie VLOTTE eindrucksvoll bewiesen habe. „Insgesamt 357 VLOTTE-Elektrofahrzeuge haben im Rahmen des Projekts bereits über 2,5 Millionen Kilometer zurückgelegt.
Die gesamte Energiemenge wurde regional durch zusätzliche erneuerbare Energiequellen – drei Fotovoltaikanlagen mit einer Nutzfläche von 757m2 und ein Kleinwasserkraftwerk – gewonnen. Dadurch konnten mehr als 400 Tonnen CO2 eingespart werden. Mit 120 Stromstellen hat illwerke vkw eine flächendeckende Ladeinfrastruktur geschaffen. Außerdem verfügt Vorarlberg mit drei Stationen in Bregenz, Rankweil und Vandans über das größte Schnellladenetz. Die Ergebnisse der Begleitforschung des Energieinstituts und der Technischen Universität Wien haben eindrucksvoll gezeigt, dass Elektromobilität funktioniert. Entscheidende Vorteile unter anderem in den Bereichen Umwelt, Energieeffizienz und Lärm-(Emissionen) liefern schlagkräftige Argumente für die Zukunft“, fasst Dr. Summer die wesentlichsten Projektergebnisse zusammen.
 
VLOTTE bleibt Drehscheibe für Elektromobilität in Vorarlberg
„Mit dem Projekt VLOTTE haben wir in den vergangenen drei Jahren umfassendes Know-how und einen hervorragenden Gesamtüberblick über den Bereich Elektromobilität gewonnen. Dieses Wissen möchten wir auch weiterhin an die Bevölkerung weitergeben“, so illwerke vkw-Vorstandsmitglied Dr. Christof Germann. „Seit dem Start Ende 2008 konnten wir einen großen Entwicklungssprung beobachten und einzelne Bereiche teilweise aktiv mitgestalten. Auch die großen Automobilkonzerne haben mittlerweile innovative E-Fahrzeuge auf den Markt gebracht. Als unabhängige, kompetente Anlaufstelle werden wir das bereits vorhandene Netzwerk weiter ausbauen und markenübergreifend einen Überblick über den wachsenden Markt, aktuelle Angebote und Fördermöglichkeiten für Firmen- und Privatkunden bieten. Gemeinsam mit unseren Partnern versuchen wir auch in Zukunft, attraktive Mobilitätspakete zu schnüren“, kündigt Dr. Germann an.


Erlebnis Mobilität – Der VLOTTE-Aktionstag für die ganze Familie
Einen tollen Überblick über die Entwicklung der Elektromobilität bietet VLOTTE bereits am kommenden Samstag, den 5. Mai 2012 im Rahmen der Veranstaltung „Erlebnis Mobilität – der VLOTTE-Aktionstag für die ganze Familie“. Von 14 bis 17 Uhr können die neuesten E-Fahrzeuge getestet werden. Neben einem vielfältigen Unterhaltungs- und Rahmenprogramm für Groß und Klein erleben Besucher ab ca. 14.45 Uhr hautnah die Zieleinfahrt der ersten Bodensee Elektrik Rallye – einem Wettbewerb, bei dem sich von 3. bis 5. Mai die innovativsten E-Autos der Welt im sportlichen Wettstreit messen.
 
Weitere Informationen zum VLOTTE-Aktionstag finden Sie auf www.vkw.at oder www.vlotte.at.
 
Rückfragehinweis
illwerke vkw
Dr. Christof Germann
Mitglied des Vorstands
Weidachstraße 6, 6900 Bregenz
Tel. +43 5574 601-88208 / Mobil: +43 699 159 88208
www.illwerkevkw.at