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e-connected - Initiative für Elektromobilität und nachhaltige Energieversorgung

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Leben in Freiheit

© Pawek Das Praxis-Handbuch von Franz Spreitz & oekonews-Herausgeber Lukas Pawek zeigt, wie Energieautarkie gelebt werden kann. Dabei spielt auch Elektromobilität eine große Rolle. Im Interview erklärt Lukas Pawek, warum. 

e-connected: Wie kam es zur Idee, ein Buch über Energieautarkie zu schreiben?Lukas Pawek: Da wir beide (Autoren) ein stromautarkes Haus haben und unser halbes Leben gehört haben „sowas geht doch gar nicht“ lag es auf der Hand, dass wir aufzeigen, wie leicht und leistbar es heute ist, völlig stromautark zu leben.

 
e-connected: Welche Rolle spielt die Elektromobilität dabei?
Lukas Pawek: Wer stromautark lebt und nicht exorbitant Geld und Ressourcen ins Haus stecken möchte, dreht an der Effizienz-„Schraube“. Ein effizienter Weg viele Wege zurückzulegen und - ein passender Anhänger vorausgesetzt – auch viele Transporte & Einkäufe zu erledigen, ist der Einsatz von E-Bikes. Sie benötigen nur ein 60stel der Energie eines normalen PKWs. Und das völlig ohne krebserregende Abgase. Auch ein E-Auto macht am Land oft Sinn, im Idealfall (und sofern möglich) natürlich am besten über einen E-Auto-Pool (also Carsharing).
 
e-connected: Franz Spreitz und du erproben seit geraumer Zeit die Energieautarkie in der Praxis. Wie schaut das konkret aus?
Lukas Pawek: Franz lebt seit 20 Jahren mit seiner Familie in einem völlig stromautarken Haus im Waldviertel. Ich selbst habe mir vor über 3 Jahren ein Wochenendhaus im Weinviertel gekauft und betreibe es seither völlig Energie- und Wasser-autark (mittels mehrere Brunnen).
 
e-connected: Welche Vorteile bringt Energieautarkie?
Lukas Pawek: Das würde den Rahmen des Interview sprengen. Aber das Gefühl, völlig unabhängig Energie zu produzieren, egal ob das Stromnetz funktioniert oder nicht, ist aufregend und vermittelt uns ein Gefühl der Freiheit.
 
e-connected: Noch eine Frage zur Elektromobilität. Welche Chancen bietet sie für Stadt- und Landbewohner?
Lukas Pawek: In der Stadt werden bereits hunderttausende Wege täglich elektrisch zurückgelegt. Primär mit der U-Bahn, der Bahn & Straßenbahn. Auch E-Bikes und E-Scooter machen hier, durch den geringen Platzbedarf viel Sinn. Grundsätzlich haben, durch den leisen Betrieb natürlich auch E-Autos einen Charme, in der Stadt sind jedoch aufgrund des hohen Platzbedarfs die zuvor genannten Verkehrmittel wesentlich effizienter. Aber, vor allem im Carsharing-Bereich, haben E-Autos auch in der Stadt ihre Berechtigung. Am Land, wo die Infrastruktur einfach noch massiv den Potentialen hinterherhinkt, wird man noch länger auf Autos angewiesen sein. Und hier wäre es wünschenswert, wenn die Ladeinfrastruktur massiv ausgebaut wird, weil damit auch ein starker Umstieg auf E-Autos einhergehen wird.  
 
e-connected: Was wünschst du dir für das kommende Jahr?
Lukas Pawek: Viele Buchverkäufe, damit wir die notwendige Investition in eine Großauflage und damit den Sprung in den klassischen Buchhandel schaffen.
 
e-connected: Danke für das Gespräch und viel Glück mit dem Buch!

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23.12.2017

 


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